Biewer Yorkshire Terrier Welpen

Biewer Yorkshire Terrier Welpen vom Seidenhauch

Meine Hunde sind reine Liebhaber-Hunde. Die Würfe fallen nicht so oft, sind also sorgfältig geplant. In der Aufzuchtphase opfere ich meine Zeit vollkommen der Hundemama und Ihren Welpen. Schließlich habe ich der Hündin ihr Schicksal aufgezwungen!

 

Die Welpen sind ab der 10ten Woche abgabebereit. Selbstverständlich sind sie dann mehrfach entwurmt und geimpft ( keine Tollwutimpfung ), haben auch einen Chip unter der Haut und einen Impfpass. Und natürlich einen Ahnenpass, der bei der Suche nach der Omi hilft.

Das Futter.

Je nach der Wurfstärke ist eine Hündin in der Lage, ihre Welpen ca. 8-10 Wochen zu säugen. Ich lasse meinen Welpen genug Zeit, um das Beste zu genießen: die Muttermilch. Die Mama darf selber bestimmen, wann sie die Zitzen verweigern möchte. Und das kann sogar 4 Wochen dauern, bis meine Welpen zusätzlich feste Nahrung bekommen. Sie haben noch ausreichend Zeit, sich an das Futter zu gewöhnen. Auch die mögliche Umstellung auf eine neue Art der Futterung, die ich mit den neuen Besitzern vorher bespreche, beginne ich noch bei mir. Bei Magenverstimmungen bin ich schneller in der Lage, entgegen zu wirken. Ein Stresspunkt weniger beim Umzug in das neue Heim.

 

Das Impfen.

Ich bin der Meinung: so spät wie möglich aber rechtzeitig!

Um das Komplikationsrisiko zu senken, warte ich ab, bis sie groß und schwer genug sind für diese Belastung. Es kann über die 10te Woche hinausgehen, bis sie dafür bereit sind. Ohne Impfung kein Spaziergang außerhalb des Gartens: erst dann machen wir Exkursionen hinter die Grundstücksgrenze, - Autofahrten inklusive.

 

Die Regeln lernen.

Es ist von Vorteil für einen Welpen, in einem Rudel aufwachsen zu können. Von Anfang an sind meine Welpen in das Rudelleben integriert, die Regeln bestimmt die Mutterhündin. Ich beobachte, wie unterschiedlich, je nach Alter der Welpen, die großen Hunde mit den Jungen umgehen. Erst sehr behutsam, dann entwickelt sich eine gewisse Grobheit im Umgang mit dem Nachwuchs. Je älter das Kind, desto rauer der Erwachsene. Es wird auch etwas stärker zugepackt als noch vor einer Woche! Das alles geschieht mit vollem Respekt füreinander. Gerade das Grobe zu erfahren und dem entgegenwirken zu lernen, die Signale zu erkennen und sie zu verstehen, finde ich für Welpen sehr wichtig.

 

Spielen ist lernen.

Nicht immer ist das, was nach einem Welpenspiel aussieht, auch in Wirklichkeit ein Welpenspiel. Vieles, was die Welpen anstellen, wirkt auf uns lustig: ein Welpenkampf, mit dem Futter spielen, auf unseren Fingern kauen, Socken entwenden, wann und wo lohnt es sich zu bellen, wann zu kommen, wann lieber nicht, etc. Die Welpen meinen es nicht so lustig: sie lernen. Auch wenn es uns nicht schmeckt: sie lernen dabei auch falsche Spielregeln, die man dann umgehend korrigieren muss. Es ist wichtig, den Welpen viele Spielmöglichkeiten zu bieten, verschiedene Spielgegenstände, wechselnde Umgebung, unterschiedliche visuelle und akustische Reize. Das alles biete ich den Welpen an. Sie sind sehr neugierig, erfinderisch und lernbegierig. Und manchmal, für ein paar Minuten, reicht für sie zum Spielen nur ein grüner Grashalm.

 

Die Stubenreinheit.

Sobald die Welpen sich vom Nest, der Futterquelle und Mamas Putz-Zunge fortbewegen können, machen sie es, um sich selber zu säubern. Die Sauberkeit ist ihnen buchstäblich in die Wiege gelegt worden. Aber es klappt nicht immer. Wir üben nach „draußen gehen“ ganz eifrig. Dabei sind die Rituale der im Rudel lebenden erwachsenen Hunde enorm wichtig und sehr hilfreich.

 

Die Abgabe

Bis zur Abgabe haben meine Welpen viele Erfahrungen sammeln können: fremde Menschen, Tierarztbesuche, andere Hunde/Tiere, unterschiedliche Geräusche/Reize, Autofahren und die ersten Spaziergänge, die einfachen Kommandos: sie sind gut sozialisiert und für die weitere Entwicklung gut vorbereitet.

 

Nach ein paar Wochen verlassen sie uns, dann ist es leer und still, aber bei anderen Verzauberten dürfen sie leuchten, die kleinen, großartigen Sterne.

 

Und noch was Wichtiges zum Thema Hundekauf.

Ich behalte mir ausdrücklich vor, genau zu prüfen, an wen ich meine Welpen verkaufe. Eine Entscheidung darüber liegt ganz allein bei mir.

 

Leider versuchen skrupellose Züchter, billige Hunde unter das Volk zu bringen. Sie scheuen auch keine Tricks, um an günstige Zuchthunde zu kommen und deren Nachkommen billig zu verscherbeln. Das ist nicht in Ordnung, der Hund, das Lebewesen, hat seinen Preis.

Rassehunde mit Stammbaum sind nicht billig. Einem seriösen Züchter ist das Wohl seiner Schützlinge sehr wichtig, er wird die Hunde nicht unter Preis verkaufen.

Einem zukünftigen Hundehalter sollte es bewusst sein, dass die Ausgaben für den Hund in seinem Hundeleben den Anschaffungspreis weit übersteigen: das Futter, der Tierarzt, die Hundesteuer, die Hundeversicherung, vielleicht eine Unterkunft in einer Hundepension, Reisen, und, und, und…

Unterstützen Sie nicht den Hundehandel, Hände weg von Billighunden!

Die Tierheime sind voll von nicht gewollten Tieren (auch Schnäppchenhunden), die ein würdevolleres Leben verdient haben.

                                                                  WÜHLTISCHWELPEN-NEIN DANKE !

www.biewer-yorkshire-vom-seidenhauch.de